Sie kommen im Winter nach Hause und es ist bereits warm, da Sie die Heizung automatisch angeht, wenn Sie von der Arbeit losfahren. Oder sie stehen morgens auf und der Kaffee steht, noch immer warm und lecker, schon bereit um ihn zu trinken. Dies sind nur zwei klein Beispiele um das Internet der Dinge besser zu verstehen.
Das Internet der Dinge umfasst alle Technologien, welche durch den Einsatz von Chips und Systemen zugriff auf das Internet oder andere Netzwerksysteme haben. Dadurch können Sie beispielsweise mit dem Smartphone gesteuert werden, um ihnen das Leben zu erleichtern.


Geräte können auch untereinander kommunizieren, so ist es möglich, dass der Kühlschrank automatisch eine Bestellung an Amazon abgibt, wenn sich ein bestimmtes Produkt dem Ende neigt. Wenn sich das Garagentor öffnet, weil sie ihm mit dem Auto entgegenfahren, funktioniert das nur, weil ihr Auto mit dem Chipsatz im Tor kommuniziert. Aber auch am Handgelenk tragen Sie womöglich ein Gerät welches zum Portfolio des „Internet of Things“ gehört, eine Smartwatch kann nicht nur ihren Puls, Aktivität und Schlafrhythmus aufzeichnen und an andere Geräte und Systeme weitergeben, mit ihr können sie auch das Licht in ihrem Haus, die Kaffeemaschine und die Lautstärke ihrer internetfähigen Lautsprecher steuern. Auch für pflegebedürftige Menschen gibt es smarte Produkte, die ihnen helfen können: Smarte Medikamentendosen die tracken, ob die Pillen entnommen wurden, Teppiche mit Sensoren, die einen Sturz melden oder Sensoren, die dauerhaft die Blutwerte kontrollieren und den Blutzuckerspiegel senken können.

In Unternehmen wird diese Technologie aber in einem etwas größeren Rahmen genutzt: Beispielsweise ist das Produktionssystem mit dem Bestell- und Logistiksystem verknüpft und kann so entscheiden, ob eine neue Bestellung ausgelöst wird oder ob noch genug Produktionsmaterialien im Lager vorhanden sind. Oftmals wird der Begriff „Internet of Things“ mit der Industrie 4.0 assoziiert. Unter der Industrie 4.0 versteht man sozusagen die vierte industrielle Revolution, nach Dampfmaschine, Elektronik und Computern folgt nun die Vernetzung der verschiedenen Anlagen, Waren und Maschinen. Die nächsten Fertigungsschritte können von den Anlagen selbst gestartet werden und wenn es zu Fehlern kommt können die Maschinen sich teilweise selbst warten oder sie fordern sie zumindest selbst an.

Durch diese Prozesse wird die gesamte Wertschöpfungskette digitaler, Unfälle können durch intelligente Systeme vermieden werden und die Produktion wird effizienter was theoretisch der Umwelt zugutekommen kann. Wenn Gabelstapler selbstständig fahren und mithilfe von Sensoren ihre Umgebung scannen, ist das sicherer als ein übermüdeter Gabelstaplerfahrer im Schichtbetrieb. Würde man alle LKWs miteinander vernetzen und mit autonomen fahren ausstatten, würde es nicht nur zu weniger Unfällen durch kleine Aufmerksamkeitsfehler kommen, es würde auch zu keinen durch LKWs verursachten Staus mehr kommen da sie gleichzeitig abbremsen und losfahren könnten, wodurch auch ein umweltfreundlicherer LKW Verkehr möglich ist da weniger abgebremst und angefahren werden muss. Diese Technik nennt man LKW-Platooning, oder auch automatisierte Kolonnen.

Das Internet der Dinge ist heute schon stark in vielen Betrieben integriert, trotzdem ist es nicht unbedingt perfekt. Der das Internet der Dinge in seinen Betrieb integriert hat muss sehr gut darauf achten seinen Betrieb vor externen Hackerangriffen zu schützen. Einmal im Netzwerk angelangt kann mit wenig aufwand die gesamte Produktion stillgelegt werden. Diese großen Schäden gilt es mit geeigneter Sicherheitssoftware zu vermeiden.

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