Viele Menschen arbeiten zurzeit im Homeoffice, wie lange das noch so weitergeht weiß noch niemand. Den meisten dürfte schon aufgefallen sein,dass das Arbeiten von Zuhause aus im Lock down einige Hürden mit sich bringt: Man prokrastiniert mehr, bewegt sich weniger, schläft schlechter und mancher bemerkt auch das drückende Gefühl derIsolation das auf die Laune schlägt. Wir hoffen, Euch mit ein paar den folgenden Tipps helfen zu können und euren Alltag im Homeoffice produktiver und besser zu machen!

1 Tipp: Jeden Morgen Aufgaben priorisieren

Ohne einen gut strukturierten Tagesplan verliert man sich schnell im Chaos des Alltags und hat am Ende des Tages oft nicht einmal die Hälfte von dem erreicht, was man sich vorgenommen hat. In den eigenen vier Wänden lauern hinter jeder Ecke mögliche Ablenkungen, welche unsere Konzentration schnell stören können. Diese einfach beiseite zu schieben, fällt einem viel leichter, wenn man einen strikten Tagesplan hat, den es einzuhalten gilt. Mit Hilfe eines Tagesplanes priorisierst du deine Aufgaben und kannst sichergehen, dass die wichtigsten Aufgaben am Ende des Tages erledigt sind. Außerdem hat man eine bessere Übersicht und kann nicht erledigte aufgaben einfach auf die nächste Liste setzen und neu priorisieren, falls sie noch wichtig sind.

2 Tipp: Trenne deinen Schlafplatz von deinem Arbeitsplatz

In der Früh einfach liegen bleiben und die ersten Mails direkt aus dem Bettbeantworten, klingt gemütlich ist aber aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen.Durch die ungeeignete Sitzposition im Bett, kann das Gefäßsystem beeinträchtigt werden, was dazu führtdas Körperregionenschlechter durchblutet werden und Körperteile einschlafen. Außerdem leidet der Nacken, durch die nach vorn gerichteter Kopfhaltung und es können schnell Verspannungen auftreten. Aber nicht nur aufgrund ergonomischer Aspekte solltet Ihr das Bett als Arbeitsplatz vermeiden. Das Schlafzimmer ist ein wichtiger Rückzugsort für den Körper, um sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen. Wenn das Bett nun zu einem Arbeitsplatz gemacht wird, wird man auch im Bett an die Arbeit denken. Dadurch kann es zu Einschlafproblemen kommen, weil das Gehirn nicht mehr richtig versteht, wann Schluss mit der Arbeit ist. Am besten wäre es sogar, den Arbeitsbereich komplett vom Schlafzimmer zu trennen, wenn das nicht möglich ist sollte man versuchen, das Bett aus dem Blickfeld zu schaffen, oder den Raum mit einem Vorhang zu unterteilen.

3 Tipp: Mache 30 Minuten Sport am Tag

Auch im Homeoffice sollte man versuchen fit zu bleiben, es scheint zwar leicht seine Sportgewohnheiten abzulegen, weil Vereine und Sportstudios zuhaben, aber es gibt genug andere Möglichkeiten sich fit zu halten. Wer Zugang zum Internet hat, hat eigentlich keine Ausrede kein Home-Workout zu machen, dazu braucht man meistens nicht einmal Gewichte oder eine Matte für den Boden. Joggen, Radfahren oder Nordic Walking können einem auch Abwechslung vom langweiligenHome-Office Alltag bieten, 30 Minuten Sport am Tag machen schon einen enormen Unterschied und helfen das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und den Stoffwechsel anzukurbeln. Genug Bewegung ist für jeden wichtig, vor allem in einer Pandemie kann Sport das Immunsystem stärken und viel zur Gesundheit beitragen!

4 Tipp: Stelle optimale Schlafbedingungen her

Geminderte Leistungsfähigkeit, Depressionen, höheres Erkrankungsrisiko, schlechtes Immunsystem, Fettleibigkeit oder Diabetes, das sind nur ein paar Folgen von Schlafmangel. Viele Folgen sind irreversibel und können lebensgefährlich sein. In den Tiefschlafphasen erholt sich der Körper und schüttet viele wichtige Hormone aus, um den Körper optimal am Laufen zuhalten und das Immunsystem zu stärken. Ein Schlafzyklus dauert ungefähr 90 Minuten, wir durchlaufen normalerweise 4–6 davon pro Nacht, je nachdem wie viel Schlaf man benötigt. Wenn man nun zu kurz schläft, kann es sein das der Körper noch nicht genügend regeneriert ist und man sich den ganzen Tag übermüdet, schwach und gereizt fühlt. Schlechter, oder nicht ausreichender Schlaf nagt aber nicht nur an unserer Gesundheit, jährlich entsteht in Deutschland durch Schlafmangel ein wirtschaftlicher Schaden, in Höhe von ca. 52 Milliarden Euro. Vor allem im Homeoffice sollte es nicht allzu schwer sein, auf einen gesunden Schlafrhythmus zu achten.

5 Tipp: Halte Ordnung, vor allem am Arbeitsplatz


Egal ob als Schüler, Student oder Konzernchef, Unordnung kostet Zeit, Stress und Nerven. Schon der reine Anblick eines voll gestellten Schreibtisches verursacht bei den meisten Menschen ein Gefühl von Stress. Wenn viele Zettel, Arbeitsutensilien, Kabel oder Ordner auf dem Schreibtisch liegen, gibt es noch dazu viel Potenzial für Ablenkung. Nach jedem Arbeitstag seinen Schreibtisch aufzuräumen ist eine perfekte Gewohnheit, um seine Produktivität und Arbeitsmotivation zu steigern. Am nächsten Morgen an einem aufgeräumten Schreibtisch zu arbeiten macht mehr Spaß und steigert die Produktivität.Wer konzentrierter arbeitet, ist schneller fertig und kann sich anderen Dingen widmen. Aber nicht nur am Schreibtisch sollte man Ordnung halten, wenn die Wohnung also nicht besser aussieht als der Schreibtisch nach der Arbeit, wirkt sich das ebenfalls auf die Laune und das Wohlbefinden aus. Ein gesundes Maß an Ordnung hilft uns also allen, um uns besser zu fühlen.

Viele der genannten Optimierungsmöglichkeiten nehmen weder viel Zeit in Anspruch, noch sind sie exklusiv. Es geht darum diese Dinge zu Gewohnheiten zu machen welche nach einiger Zeit ganz automatisch funktionieren, ohne daran denken zu müssen. Falls Ihr mehr zum Thema „Gewohnheiten“ erfahren wollen empfehle ich Euch das Buch „Atomic Habits“ von JamesClear.

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