Sie sitzen in einer Auktion und bekommen den Zuschlag nach einem langen Bieterkrieg. Sie haben gewonnen, aber zu welchem Preis? 

In Auktionen mit mehreren Teilnehmern hat jeder einzelne Bieter meist ein Angebot im Kopf, das er maximal bezahlen will. 

Der tatsächliche Wert des Kaufgegenstandes liegt meist irgendwo in der Mitte all dieser Gebote. So kommt es, dass das höchste Gebot meist systematisch zu hoch ist, es sei denn der Höchstbietende hat durch asymmetrische Informationsverteilung einen Informationsvorsprung, den die anderen Bieter nicht haben. 

Dasselbe passiert aber auch auf dem Markt, wenn sich ein Unternehmen bei einer Firma als Zulieferer bewirbt und es mehr als einen Bewerber gibt, passiert dasselbe in die andere Richtung: Der Preis wir zu lange und zu sehr reduziert, bis das Geschäftsmodell vielleicht nicht einmal mehr profitabel ist. 

Wenn sich Technologieunternehmen bei Apple als Zulieferer bewerben, werden diese im Wettkampf mit anderen Unternehmen um die Stelle die Preise so lange reduzieren, bis er möglicherweise zu Herstellkosten verkauft.  

Nicht ohne Grund sagte Warren Buffett: „Nehmen Sie niemals an einer Auktion teil!“

Die einzige Möglichkeit diesem Phänomen aus dem Weg zu gehen, ist sich einen festen Preis zu setzen und an ihm festzuhalten, egal was komme.

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