„You never get a second chance to make a first impresson“, oder auch: der Halo-Effekt.
Der Halo-Effekt beschreibt eine Art der kognitiven Verzerrung, man misst jemandem oder etwas anhand eines prägnanten Merkmals einen zu hohen oder auch einen zu niedrigen Stellenwert zu.
Der neue Charismatische CEO wird als viel kompetenter angesehen als er vielleicht ist, nur weil er das Auftreten eines erfolgreichen Mannes hat. Schönheit, sozialer Status, Rhetorik und social Skills können viele negativen Merkmale überstrahlen und so den Gesamteindruck verzerren.

Attraktive Menschen machen nachweislich einfacher Karriere und werden in dutzenden von Studien, allein aufgrund ihres Aussehens, als kompetenter und ehrlicher angesehen.
Auch die Werbung macht sich den Halo-Effekt zunutze: beliebte Fußballer halten lächelnd eine Rasierer in die Kamera und es funktioniert, ohne das sie irgendetwas mit der Branche zutun haben.
Großes Unheil kann der Halo-Effekt anrichten, wenn die Herkunft, Rasse oder soziale Merkmale zum prägnanten Merkmal für negative Eigenschaften werden, der Effekt funktioniert natürlich auch andersrum. Das nennt man dann stereotypisierung und kann schnell gefährlich werden.
Der Halo-Effekt verzerrt unsere Sicht auf die Realität, um die Wahrheit zu erkennen, muss man versuchen die vordergründigen Merkmale in den Hintergrund zu stellen und tiefer zu bohren. Aber allein das Wissen über die Existenz des Halo Effekts kann helfen das Gesamtbild etwas klarer zu sehen.

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